Taunus Therme Bad Homburg v. d. Höhe
Druckversion vom 08.11.2008
URL: http://www.taunus-therme.de/gesundheitstipps.html
Nach anstrengenden körperlichen Belastungen benötigt der Körper eine Ruhephase, um den Verschleiß von Muskeleiweiß und den Verbrauch von energiereichen Substraten (Kohlehydrate, Fette, Eiweiß) zu kompensieren. Durch zu frühe nachfolgende Trainingsbelastungen findet der Körper nicht zurück in sein früheres inneres Gleichgewicht (Homöostase) und kann sich nicht auf einem höheren Leistungsniveau stabilisieren. Insofern ist immer auf eine ausreichende Erholungszeit zwischen zwei Trainingsbeanspruchungen zu achten.
Besser aktive Erholung als passive Erholung
Zur aktiven Erholung eignen sich besonders Radfahren, Walking, Nordic Walking und Aquafitness. Die Aktive Erholung im Wasser ist sehr zu empfehlen. Aqua Fitness im Wasser werden in der Taunus Therme in Bad Homburg angeboten. Durch das warme Thermalwasser wird der Körper angenehm leicht und die Bewegung wird mit weniger Belastung als am Land durchgeführt. Die angenehme Atmosphäre der Taunus Therme lässt den Körper entspannen....
Dr. med. Dr. sportwiss. H. H. Vater
Institut für Prävention und Sportmedizin, Herzog-Georg-Weg 2, 34537 Bad Wildungen
Telefon 05621 793-276, E-Mail ipus@klinik-am-homberg.de,
Internet
www.ipus.klinik-am-homberg.de
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Die gesetzlichen Krankenkassen sowie einzelne Betriebskrankenkassen bezuschussen unsere Aktivprogramme mit bis zu 150,00 Euro
Regelmäßige Saunagänge sind nicht nur gesund für Herz und Kreislauf, sondern stärken auch die Haut und ihre Schutzfunktion. Das haben Wissenschaftler der Hautklinik der Universität Jena jetzt in einer Studie nachgewiesen. Die Mitarbeiter des hautphysiologischen Labors untersuchten, wie gesunde Haut unter dem Einfluss von regelmäßigen Saunagängen funktioniert. Dabei wollten sie insbesondere herausfinden, ob die Schutzfunktion der Haut durch regelmäßige Saunabesuche trainiert werden kann. Dazu führten die Forscher Messungen an der Hautoberfläche von Saunagängern durch.
Die Untersuchungen zeigten, dass Saunabesuche neben einer besseren Hautdurchblutung auch einen Trainingseffekt der Hautbarriere bewirken. So war der Säureschutzmantel der Haut bei den Testpersonen nach regelmäßigem Saunieren gestärkt. Dies konnten die Forscher mithilfe einer pH-Wert-Untersuchung zeigen. Der Hitzereiz der Sauna fördere die Schutzfunktion der Haut und wirke sich damit positiv auf den Gesundheitszustand aus, schreiben die Wissenschaftler.
Außerdem analysierte das Team den Salzgehalt des Schweißes nach den Saunabesuchen. Dabei ergab sich auf Dauer ein verminderter Salzverlust. Die Forscher führen diesen Effekt darauf zurück, dass sich der Körper an die regelmäßigen Heißluftkuren gewähnt und bei jeder Schwitzkur weniger Mineraliegen verliert. Zudem wurde überprüft, wie der Effekt der heißen Luft auf trockene Haut ist. Die Studie zeigte, dass eine austrocknende Wirkung von Saunabesuchen ausgeschlossen werden könne.
Quelle(ddp) Deutscher Depeschendienst GmbH, www.ddp.de
Flüssigkeitshaushalt / Flüssigkeitszufuhr
In der Ernährungswissenschaft wird eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2,5 l zugrunde gelegt. Davon wird ca. 1/3 l mit der festen Nahrung aufgenommen. Während der muskulären Energiegewinnung z. B. durch sportliche Aktivität fallen ca. 300 ml Oxidationswasser durch Verbrennungsprozesse im Körper an. Infolge dessen müssen ca. 1,5 - 2 l pro Tag getrunken werden, um die Flüssigkeitsbilanz auszugleichen.
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Sauna nach dem Sport? Warum empfehlen wir dies?
Die Sauna hat besonders nach dem Sport einen positiven Einfluß auf die Regeneration. Durch den gesteigerten Stoffwechsel beim Saunieren werden Schlacken rasch abgebaut und ausgeschwemmt. Auch bei einem Bluterguß ist Saunieren erlaubt. Die Stoffwechselsteigerung begünstigt auch hier die Heilung. Muskelverspannungen und –verletzungen werden gebessert. Die Sauna erweitert durch die Wärme nach dem Sport die Blutgefäße und fördert das Schwitzen. Dies hat den gleichen Effekt wie Fieber, da es die Körpertemperatur um ca. 1 Grad steigen läßt. Der Körper reagiert gegen Infekte und der Schweiß transportiert die Giftstoffe und Schlacken aus dem Körper. Durch die anschließende gezielte Abkühlung senkt sich die Körpertemperatur wieder auf den Ausgangswert. Warum also Sauna nach dem Sport? Um den Stoffwechsel zu steigern und damit den Körper zu regenerieren.
Muskelkater hat es in der Sauna schwer
Der Muskelkater hat in der Sauna keine Chance, da die Durchblutung gefördert wird durch die Sauna nach dem Sport. Muskelverspannungen und –verletzungen werden gebessert. Der Schweiß durch die Erwärmung des Körpers transportiert die Schlacken heraus und durch die gezielte Abkühlung entstehen Wärme- und Kältereize, so dass der Muskelkater es in der Sauna schwer hat, und regelrecht bekämpft wird. Gerade auch die Kombination von Sport und Sauna hat sich bereits seit Jahrzehnten bewährt. Sportler nutzen das ursprünglich finnische Heißluftbad gezielt, um Muskelkater vorzubeugen. Muskelkater wird durch die Sauna und ihre Wirkung auf den Körper erfolgreich bekämpft.
Weniger schwitzen im Hochsommer dank Herz-Kreislauf-Training in der Sauna
Die verstärkte Durchblutung infolge einer Gefäßerweiterung bei Wärme hat positive Auswirkungen auf das gesamte Herz-Kreislauf-System. Dennoch kann die Sauna kein Herz-Kreislauf-Training im eigentlichen Sinne ersetzen, da der Reiz auf den Herzmuskel viel zu gering ist. Deshalb empfehlen wir vorher ein Sporttraining, bei dem eine Herzfrequenz von 130 Schlägen erreicht werden müsste. In der Sauna kann es nämlich nicht zu einem Blutdruckanstieg kommen, durch die Weitstellung der Blutgefäße. Der positive Effekt kommt aber durch das regelmäßige Saunieren, mindestens einmal wöchentlich. Der Saunabesuch wirkt durch seine enorme psychische Entspannung auf das Herz-Kreislaufsystem und begünstigt einen tiefen, ruhigen Schlaf und vermeidet so heftiges Schwitzen im Hochsommer.
Also erst ein Herz-Kreislauf-Training und dann die Sauna genießen.