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Taunus Therme

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Dr. med. Volker Schmiedel, Chefarzt der Inneren Abteilung, Habichtswald-Klinik, Kassel zum Thema Sauna

Naturheilkundlicher Newsletter der Habichtswald-Klinik Kassel

ISSN 1611-3624

Thema: Sauna bei Herz-Kreislauf-Krankheiten – nützlich oder gefährlich?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten und Freunde der Habichtswald-Klinik,

hier erscheint nun der 106. naturheilkundliche Newsletter der Inneren Abteilung der Habichtswald-Klinik. Ich möchte Ihnen kurz und bündig kleine, leicht umsetzbare Tipps aus der Naturheilkunde an die Hand geben. Nicht immer wird der Tipp für Sie zutreffen, aber vielleicht kennen Sie jemanden in Ihrer Umgebung, für den gerade dieser Tipp die Lösung seines Problems darstellen kann.

Ich habe die Tipps nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ihre Umsetzung ist in der Regel nebenwirkungsarm. Trotzdem kann jemand auch auf die harmloseste Pflanze eine allergische Reaktion entwickeln – um nur ein Beispiel zu nennen. Mit den Tipps können leichte bis mäßige Gesundheitsstörungen oft erstaunlich gut behandelt werden. Bei stärkeren Beschwerden oder bei einer Verschlechterung sollten Sie jedoch nicht zu lange zögern, zum Arzt zu gehen.

Sauna – seit 1936 in Deutschland bekannt

Vielleicht gab es auch schon vorher die eine oder andere Sauna in Deutschland. Richtig bekannt wurde die Sauna – genauer: die finnische Trockensauna – aber im Rahmen der Olympischen Spiele 1936, als finnische Sportler Saunen mit nach Deutschland brachten, weil sie nicht darauf verzichten wollten. Die Idee des Saunierens setzte sich in den folgenden Jahrzehnten immer mehr durch. Als Mittel der Entspannung und zur „Abhärtung“ wollen viele gesundheitsbewusste Deutsche die Sauna nicht mehr missen. Nahezu jede Reha-Klinik, jedes Wellness-Zentrum und jedes bessere Hotel bietet den Patienten bzw. Gästen die Möglichkeit zur Sauna an.

Bei der Sauna handelt es sich im Sinne der physikalischen Medizin um ein Heißluftbad mit anschließender Kaltapplikation. Auf Deutsch: Der Saunierende verbringt – je nach Gewöhnung und Gusto – zwischen 5 und 15 Minuten in trockener Hitze, die zwischen 40 und teilweise über 100° C beträgt. Danach folgt eine Abkühlung. Gerade dieser Wechsel zwischen Hitze und Kälte ist unabdingbar für die therapeutischen Effekte, da hierdurch Gefäße und Immunsystem besonders gereizt werden. Die Abkühlung kann in Form eines Spazierganges in kühler Luft, einer Dusche mit temperiertem Wasser, einem Kneippschen Kaltguss des ganzen Körpers oder einem Sprung ins eiskalte Tauchbecken erfolgen. In der Regel werden zwei bis drei solcher Saunagänge mit Erwärmung und Abkühlung absolviert. Um lang anhaltende Adaptationsprozesse zu initiieren, sind ein bis drei Saunabesuche in der Woche sinnvoll.

Was bewirkt die Sauna?

Die Wirkung der Sauna auf unsere Organe und Stoffwechselleistungen sind mittlerweile gut erforscht:

 

  • Die Herzfrequenz steigt in der Hitze auf etwa 100 bis 140 Schläge pro Minute an.
  • Der Kreislaufwiderstand nimmt ab, die Gefäßspannung lässt nach und der Blutdruck, besonders der diastolische, zweite Wert sinkt ab.
  • Die Haut wird stark durchblutet, die Schweißsekretion steigt stark an.
  • Die Bronchien erweitern sich, der Atemwiderstand nimmt ab und die Sekretion der Schleimhäute des Atemtrakts nimmt zu.
  • Das Immunsystem und der Stoffwechsel werden angeregt.
  • Die Muskulatur entspannt sich.
  • Die Nierentätigkeit und viele hormonelle Prozesse werden angeregt.
  • Die Hautfunktion und die Durchblutung der Hautgefäße werden verbessert.

Welche Indikationen bestehen für die Sauna?

Aus den Wirkungen ergeben sich dann auch die wichtigsten Heilanzeigen für die Sauna, die sowohl präventiv als auch kurativ angewendet werden kann:

  • „Abhärtung“ bei verminderter Infektresistenz: Durch die gezielte und serielle Provokation mit Wärme- und Kältereizen wird das Immunsystem „abgehärtet“ und wir beugen „Erkältungen“ vor (in der Medizin existieren die Begriffe „Abhärtung“ und „Erkältung“ offiziell nicht – daher hier in Anführungszeichen).
  • Chronische rheumatische Erkrankungen: Chronische rheumatische Beschwerden (z. B. Polyarthritis, Morbus Bechterew), aber auch einfache muskuläre Verspannungen sprechen gut auf die Sauna an.
  • Chronische rezidivierende Erkrankungen der Atemwege: Patienten mit chronischer Bronchitis oder Asthma bronchiale profitieren von der Sauna.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Sowohl Bluthochdruck als auch periphere sowie koronare Durchblutungsstörungen stellen eine Anzeige für die Sauna dar – wenn man einige Punkte (s. u.) beachtet.

Kontraindikationen – wo kann die Sauna gefährlich werden?

Wenn Menschen mit chronischen Erkrankungen ihren Arzt fragen, ob sie in die Sauna gehen dürfen, erhalten sie nicht selten eine negative Antwort. Das hat zwei einfache nachvollziehbare Gründe. Erstens erfahren Mediziner im Studium nur sehr selten etwas über die Sauna. Die meisten Ärzte (Ausnahmen bestätigen die Regel) wissen daher schlichtweg einfach nicht, wann die Sauna erlaubt (oder sogar hilfreich!) oder etwa verboten ist. Zweitens will sich der Arzt rechtlich absichern – wenn er Ihnen etwas erlaubt und Ihnen passiert etwas dabei, dann muss er möglicherweise dafür haften. Wenn er Ihnen etwas verbietet, was Ihnen eigentlich nicht schaden würde, kann ihm hingegen nichts passieren, da dann kein Schaden angerichtet werden kann – außer dass Ihnen der mögliche Nutzen der Sauna entgeht, was aber keine Klage begründen würde. Im Zweifel wird er also das Verbot bevorzugen. Größere Chancen, dass der Arzt etwas von der Sauna versteht, haben Sie bei einem Arzt mit den Zusatzbezeichnungen „Naturheilverfahren“ oder „Physikalische Medizin“ – hier gehört die Sauna zum Lehrstoff und der Arzt sollte darüber Bescheid wissen.

Generell sollten Sie nicht mit akuten Krankheiten in die Sauna gehen. Dies betrifft den akuten Infekt genauso wie den frischen Herzinfarkt oder das floride Magen-Darm-Geschwür. Allgemein kann man sagen, dass alle Krankheiten, die sich durch starke Wärmereize verschlimmern könnten, eine Gegenanzeige darstellen. Das sind beispielsweise der akute Schub von entzündlichen Gelenkerkrankungen, aktive Tbc und alle akuten Entzündungen (z. B. Gallenentzündung, akute Virushepatitis, Blinddarmentzündung).

Auch Überfunktion der Schilddrüse, akutes Glaukom, Geschlechtskrankheiten, Epilepsie, akute Geisteskrankheiten (z. B. psychotischer Schub, schwere Depression) sind nicht für die Sauna geeignet (unvollständige Aufzählung).

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden von Hausärzten oder Kardiologen die meisten „Saunaverbote“ ausgesprochen. Wegen der vermeintlich hohen Belastung für das Herz-Kreislauf-System wird die Sauna hier als gefährlich angesehen und es wird in der Regel davon abgeraten. Dabei wird nicht beachtet, dass die Sauna eine Entlastung für die Gefäße und das Herz darstellt, da die Gefäße sich erweitern und die Herzdurchblutung verbessert wird. Wirklich gefährlich ist aber hier nicht die Wärme, sondern der nachfolgende Kältereiz! Patienten mit Bluthochdruck oder koronarer Gefäßerkrankung dürfen auf keinen Fall ins kalte Tauchbecken springen. Mit blutigen Blutdruckmessungen (Messsonde im Gefäß, dann in die Sauna und anschließend der Sprung ins kalte Wasser) hat man bei gesunden Versuchspersonen Spitzenwerte von über 300 mmHg gemessen. Das könnte die vorgeschädigten Gefäße oder das Herz tatsächlich überlasten. Ein langsames Gehen in kühler Luft und anschließende vorsichtige Abkühlung mit Kneippschem Guss (erst rechtes, dann linkes Bein, rechter, dann linker Arm, dann Gesicht, Kopf, Nacken, Rücken und Bauch – langsam innerhalb von ein bis zwei Minuten nacheinander) führt nicht zu deutlichen Blutdruckanstiegen und ist darum gefahrlos durchführbar.

Eine gewisse Leistungsfähigkeit sollte gegeben sein. Direkt nach einem Herzinfarkt wird man niemanden in die Sauna schicken wollen. Wenn aber die Herzkranzgefäße untersucht worden sind und der Gefäßstatus bekannt ist, reicht es aus, wenn ein Belastungs-EKG eine Leistungsfähigkeit von über 75 W ergeben hat. Wurde diese Leistung problemlos (z. B. kein objektiver oder subjektiver Sauerstoffmangel, keine gefährlichen Herzrhythmusstörungen, kein übermäßiger Blutdruckanstieg oder gar –abfall) erbracht, dann ist in der Regel gegen die Sauna nichts einzuwenden (im Zweifel sollte natürlich immer der Kardiologe sein OK geben). Die Belastung durch die Wärme in der Sauna entspricht etwa derjenigen eines zügigen Treppensteigens. Wenn der Kardiologe nach einem Herzinfarkt also das Treppensteigen sowie Ergometertraining mit mehr als 50 W erlaubt, gibt es auch keine Einwände mehr gegen die Sauna.

Der medikamentös gut eingestellte Hypertoniker kann ebenfalls die Sauna aufsuchen. Ist der Blutdruck aber trotz Medikamenten noch deutlich erhöht, sollte die Sauna sicherheitshalber gemieden werden (auch hier den Kardiologen fragen, ob der Blutdruck eingestellt ist oder nicht). Gefährlich ist weniger die Wärme als vielmehr der schnelle und drastische Kältereiz. Bei einer sehr guten Blutdruckeinstellung besteht in der Sauna im Gegenteil die Gefahr, dass der Blutdruck sogar zu stark absinkt, da sich die blutdrucksenkenden Effekte der Medikamente (besonders bei ACE-Hemmern) und der Sauna gegenseitig verstärken. Das Liegen in der Sauna ist hier günstiger als das Sitzen. Beim Aufstehen darauf achten, dass es nicht zu schnell erfolgt und dass einem dabei nicht schwindelig wird. Wenn das der Fall sein sollte, dann sollten eher kürzere Saunazeiten, die tieferen Bänke und Saunen mit geringeren Temperaturen (der Aufguss ist ein besonders starker Wärmereiz und sollte dann gegebenenfalls gemieden werden) bevorzugt werden.

Hier noch einmal die wichtigsten Herz-Kreislauf-Gegenanzeigen:

  • Akute entzündliche Herzkrankheiten (z. B. Myokarditis)
  • Herz-Kreislauf-Dekompensation bei Herzschwäche
  • Koronare Herzkrankheit mit Sauerstoffmangel bei geringen Belastungen
  • Frischer Herzinfarkt
  • Pulmonale Hypertonie (z. B. Cor pulmonale, Pulmonalsklerose, Mitralstenose)
  • Fixierter Bluthochdruck, besonders Blutdruck, der von den Nieren ausgeht
  • Hochgradige Herzrhythmusstörungen

Diese Empfehlungen stammen von Rohde, Jürgen: Kap. 2.37 Hydro- und Thermotherapie, S. 317f. in: Schmiedel, Volker: Leitfaden Naturheilkunde, 5. Aufl., Elsevier, München, 2008. Wenn Sie sich hier nicht eindeutig wieder finden, dann fragen Sie bitte im Zweifelsfall Ihren Hausarzt, Internisten oder Kardiologen. Ansonsten viel Spaß bei der Sauna!

http://www.habichtswaldklinik.de/chefarzt.html

 


Aktive Erholung nach dem Laufen in der Taunus Therme

Das Prinzip von Belastung und Erholung

Nach anstrengenden körperlichen Belastungen benötigt der Körper eine Ruhephase, um den Verschleiß von Muskeleiweiß und den Verbrauch von energiereichen Substraten (Kohlehydrate, Fette, Eiweiß) zu kompensieren. Durch zu frühe nachfolgende Trainingsbelastungen findet der Körper nicht zurück in sein früheres inneres Gleichgewicht (Homöostase) und kann sich nicht auf einem höheren Leistungsniveau stabilisieren. Insofern ist immer auf eine ausreichende Erholungszeit zwischen zwei Trainingsbeanspruchungen zu achten.

Besser aktive Erholung als passive Erholung

Zur aktiven Erholung eignen sich besonders Radfahren, Walking, Nordic Walking und Aquafitness. Die Aktive Erholung im Wasser ist sehr zu empfehlen. Aqua Fitness im Wasser werden in der Taunus Therme in Bad Homburg angeboten. Durch das warme Thermalwasser wird der Körper angenehm leicht und  die Bewegung wird mit weniger Belastung als am Land durchgeführt. Die angenehme Atmosphäre der Taunus Therme lässt den Körper entspannen....

 

Dr. med. Dr. sportwiss. H. H. Vater

 

Institut für Prävention und Sportmedizin, Herzog-Georg-Weg 2, 34537 Bad Wildungen

Telefon 05621 793-276, E-Mail ipus@klinik-am-homberg.de,

Internet www.ipus.klinik-am-homberg.de

·          Sportmedizinische Leistungsdiagnostik

·          Laufseminare mit Kurt Stenzel

Die gesetzlichen Krankenkassen sowie einzelne Betriebskrankenkassen bezuschussen unsere Aktivprogramme mit bis zu 150,00 Euro

 


Regelmäßiges Saunieren ist gut für die Haut

Regelmäßige Saunagänge sind nicht nur gesund für Herz und Kreislauf, sondern stärken auch die Haut und ihre Schutzfunktion. Das haben Wissenschaftler der Hautklinik der Universität Jena jetzt in einer Studie nachgewiesen. Die Mitarbeiter des hautphysiologischen Labors untersuchten, wie gesunde Haut unter dem Einfluss von regelmäßigen Saunagängen funktioniert. Dabei wollten sie insbesondere herausfinden, ob die Schutzfunktion der Haut durch regelmäßige Saunabesuche trainiert werden kann. Dazu führten die Forscher Messungen an der Hautoberfläche von Saunagängern durch.

Die Untersuchungen zeigten, dass Saunabesuche neben einer besseren Hautdurchblutung auch einen Trainingseffekt der Hautbarriere bewirken. So war der Säureschutzmantel der Haut bei den Testpersonen nach regelmäßigem Saunieren gestärkt. Dies konnten die Forscher mithilfe einer pH-Wert-Untersuchung zeigen. Der Hitzereiz der Sauna fördere die Schutzfunktion der Haut und wirke sich damit positiv auf den Gesundheitszustand aus, schreiben die Wissenschaftler.

Außerdem analysierte das Team den Salzgehalt des Schweißes nach den Saunabesuchen. Dabei ergab sich auf Dauer ein verminderter Salzverlust. Die Forscher führen diesen Effekt darauf zurück, dass sich der Körper an die regelmäßigen Heißluftkuren gewähnt und bei jeder Schwitzkur weniger Mineraliegen verliert. Zudem wurde überprüft, wie der Effekt der heißen Luft auf trockene Haut ist. Die Studie zeigte, dass eine austrocknende Wirkung von Saunabesuchen ausgeschlossen werden könne.

Quelle(ddp) Deutscher Depeschendienst GmbH, www.ddp.de


Trinken Sie ausreichend ?

Flüssigkeitshaushalt / Flüssigkeitszufuhr

In der Ernährungswissenschaft wird eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2,5 l zugrunde gelegt. Davon wird ca. 1/3 l mit der festen Nahrung aufgenommen. Während der muskulären Energiegewinnung z. B. durch sportliche Aktivität fallen ca. 300 ml Oxidationswasser durch Verbrennungsprozesse im Körper an. Infolge dessen müssen ca. 1,5 - 2 l pro Tag getrunken werden, um die Flüssigkeitsbilanz auszugleichen.

Weitere Informationen als PDF (14 KB)


Muskelkater hat es in der Sauna schwer

Sauna nach dem Sport? Warum empfehlen wir dies?

Die Sauna hat besonders nach dem Sport einen positiven Einfluß auf die Regeneration. Durch den gesteigerten Stoffwechsel beim Saunieren werden Schlacken rasch abgebaut und ausgeschwemmt. Auch bei einem Bluterguß ist Saunieren erlaubt. Die Stoffwechselsteigerung begünstigt auch hier die Heilung. Muskelverspannungen und –verletzungen werden gebessert. Die Sauna erweitert durch die Wärme nach dem Sport  die Blutgefäße und fördert das Schwitzen. Dies hat den gleichen Effekt wie Fieber, da es die Körpertemperatur um ca. 1 Grad steigen läßt. Der Körper reagiert gegen Infekte und der Schweiß transportiert die Giftstoffe und Schlacken aus dem Körper. Durch die anschließende gezielte Abkühlung senkt sich die Körpertemperatur wieder auf den Ausgangswert.  Warum also Sauna nach dem Sport? Um den Stoffwechsel zu steigern und damit den Körper zu regenerieren.

Muskelkater hat es in der Sauna schwer

Der Muskelkater hat in der Sauna keine Chance, da die Durchblutung gefördert wird durch die Sauna nach dem Sport. Muskelverspannungen und –verletzungen werden gebessert. Der Schweiß durch die Erwärmung des Körpers transportiert die Schlacken heraus und durch die gezielte Abkühlung entstehen Wärme- und Kältereize, so dass der Muskelkater es in der Sauna schwer hat, und regelrecht bekämpft wird. Gerade auch die Kombination von Sport und Sauna hat sich bereits seit Jahrzehnten bewährt. Sportler nutzen das ursprünglich finnische Heißluftbad gezielt, um Muskelkater vorzubeugen. Muskelkater wird durch die Sauna und ihre Wirkung auf den Körper erfolgreich bekämpft.

Weniger schwitzen im Hochsommer dank Herz-Kreislauf-Training in der Sauna

Die verstärkte Durchblutung infolge einer Gefäßerweiterung bei Wärme hat positive Auswirkungen auf das gesamte Herz-Kreislauf-System. Dennoch kann die Sauna kein Herz-Kreislauf-Training im eigentlichen Sinne ersetzen, da der Reiz auf den Herzmuskel viel zu gering ist. Deshalb empfehlen wir vorher ein Sporttraining, bei dem eine Herzfrequenz von 130 Schlägen erreicht werden müsste.  In der Sauna kann es nämlich nicht zu einem Blutdruckanstieg kommen, durch die Weitstellung der Blutgefäße. Der positive Effekt kommt aber durch das regelmäßige Saunieren, mindestens einmal wöchentlich. Der Saunabesuch wirkt durch seine enorme psychische Entspannung auf das Herz-Kreislaufsystem und begünstigt einen tiefen, ruhigen Schlaf und vermeidet so heftiges Schwitzen im Hochsommer.   

Also erst ein Herz-Kreislauf-Training und dann die Sauna genießen.


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Sauna

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Nachtbaden

Nachtbaden (Text als PDF 12 KB)

Aktualisiert am 19.10.2011